Christien Dutoit
Christien Dutoit stellt die Menschen um sich herum dar. Es sind stille Figuren aus gebranntem Ton oder Bronze. Auch in ihren Gemälden herrscht eine träumerische Stimmung vor. Die Figuren zeugen von inneren Sorgen und Freuden. Sie sind stille Zeugen eines bewussten inneren Lebens.
Wer Christien Dutoit über Kunst sprechen hört, spürt sofort ihre Leidenschaft für Verfeinerung und Schönheit. Diese bringt sie in faszinierenden Skulpturen mit einem ganz eigenen Ausdruck zum Ausdruck. Mal geheimnisvoll und zurückhaltend, dann wieder verspielt und fröhlich - ihre Werke berühren den Betrachter auf sehr persönliche Weise. Mit ihrer eleganten Formensprache und raffinierten Verarbeitung sind die Skulpturen stille Blickfänger in jedem Wohnumfeld.
keramik
Was Christien Dutoit erschafft, wird als skulpturale Keramik bezeichnet. Keramik bedeutet gebrannter Ton. Ton bietet als Material weit mehr Möglichkeiten als eine Skizze: seine Weichheit und Formbarkeit sind an sich bereits eine Inspirationsquelle. Nach dem Trocknen wird das Werk mit Oxiden, Pigmenten und einer Spur Glasur bearbeitet, die den Skulpturen ihre charakteristischen Farben verleihen. Anschließend wird es im Elektroofen bei 1220 °C gebrannt.
Bronze
Der Wunsch, Skulpturen in Bronze zu schaffen, entstand aus der Notwendigkeit, bestimmte Haltungen und Kompositionen auszuführen, die mit Ton nicht möglich waren: Die Zerbrechlichkeit von getrocknetem Ton kann bei bestimmten Entwürfen ein Hindernis darstellen, das durch die Arbeit in Bronze überwunden werden kann.
Die Skulpturen werden direkt in Wachs modelliert, wodurch sich eine völlig neue Bandbreite an Bearbeitungsmöglichkeiten ergibt. Die Eigenschaften von Wachs als "malerisches" Medium stehen denen von Ton in nichts nach. Durch diese direkte Arbeitsweise behält der Entwurf seine Einzigartigkeit - denn von jeder Bronze gibt es nur eine einzige Ausführung.
