Fiona Zondervan
Tiere geben mir Halt in dieser Welt.
Ich schöpfe Hoffnung und Mut aus ihrer Anwesenheit.
Am liebsten stelle ich sie in Stein dar, aber auch in Bronze.
Ihre Verletzlichkeit berührt mich tief.
Tiere geben mir Halt in dieser Welt. Ich schöpfe Hoffnung und Mut aus ihrer Anwesenheit. Am liebsten stelle ich sie in Stein dar, aber auch in Bronze. Dabei geht es mir nicht nur um die äußere Erscheinung, sondern auch darum, das Innere erfahrbar und sichtbar zu machen.
Ich schaffe Skulpturen von Vögeln und Säugetieren, bei denen Form, Feder, Fell und Bewegung die Träger sind. Eine Skulptur ist keine biologische Illustration: Die Haltung, die Muskelpartien, das Tier selbst sind die Geschichte. Ich versuche, in der Darstellung genau zu sein, aber nicht unbedingt detailliert. Der Prozess des Sehens, des Bewusstwerdens und des Schaffens ist eine intensive und persönliche Suche. Das Tier in all seinen Erscheinungsformen ist unendlich faszinierend. Ihre Verletzlichkeit berührt mich tief – und genau das versuche ich darzustellen.
Die Vögel, die ich in den letzten Jahren geschaffen habe, werden sowohl in Bronze als auch in Stein ausgeführt. Die Arbeitsweise dieser Materialien ist gegensätzlich. Bronzeskulpturen baue ich aus Modellierwachs auf, das später gegossen wird. Steinskulpturen hingegen werden herausgehauen. Es geht also um Aufbauen und Wegnehmen. Das verwendete Material beeinflusst die Form. Dass alles Suggestion ist, wird im Stein noch deutlicher sichtbar. Aber auch bei den Bronzeskulpturen, die auf den ersten Blick figurativer wirken, ist alles Suggestion. Die Herausforderung besteht darin, sowohl in Bronze als auch in Stein eine kraftvolle Form zu schaffen, die das Tier, die Haltung und das Material vollständig zur Geltung bringt.
